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Pressemitteilung - April 2013 / PDF 17,1 KB

Pressemitteilung - März 2011 / PDF 25,6 KB

Pressemitteilung - März 2010 / PDF 66 KB

Pressemitteilung - März 2010 / PDF 68 KB

Pressemitteilung - August 2008 / PDF 37 KB

 

Pressemeldung

Petition für Haftprüfung – Verlängerung

17 Jahre unschuldig im Todestrakt: Neues im Fall Tony Medina

Texas. Der seit 17 Jahren im Todestrakt sitzende Tony Medina kann neue Hoffnung schöpfen. Seine Anwälte haben eine erneute Verlängerung für den Haftprüfungstermin beantragt und diese auch erhalten. Wegen hoher Arbeitsbelastung und weiteren Untersuchungen seitens Tony Medinas Anwälten war eine Verlängerung notwendig geworden. Sein erster Anwalt, der den Fall falsch gehandhabt hatte, wurde für fünf Jahre suspendiert.   

Der 38-jährige Tony Medina, Vater von drei Kindern, hat Hoffnung, seine Kinder wieder außerhalb der Gefängnisgitter sehen zu können: wenn seine Unschuld bewiesen wurde. In Deutschland völlig unverständlich, in den USA gängige Praxis. Hier gilt NICHT in dubio pro reo – im Zweifel für den Angeklagten.

Verlängerung für Haftprüfung wurde gewährt

Eine von seinen Anwälten beantragte Verlängerung des Haftprüfungstermins wurde vom Gericht stattgegeben. Zwar muss diese erneute Wartezeit für Tony Medina frustrierend sein, doch ist sie wichtig, damit die Anwälte weiteren Untersuchungen in dem Fall nachgehen können.

Tochter Mercedes gefunden

Im Mai 2011 haben Tony Medinas Supporterin in Deutschland, Ilona Leverenz, sowie der Engländer Peter Bellamy nach jahrelanger Suche Tonys Tochter Mercedes gefunden, die er, seitdem er im Todestrakt sitzt, nicht mehr gesehen und auch keinen Kontakt mehr hatte. Die heute 17-jährige Mercedes war damals, als ihr Vater ins Gefängnis kam, noch ein Baby. Es war ein großer Wunsch von Medina, seine Tochter noch einmal zu sehen. Im Sommer, wenn sie 18 Jahre alt wird, darf sie ihren Vater in der Todeszelle besuchen. Vorbereitungen dafür laufen.

Buchveröffentlichung „Witness to Murder“

Das Buch, das Tony Medina veröffentlichte, schlug in den USA hohe Wellen. In den FOX-Nachrichten in Houston wurde diskutiert, ob Häftlinge das Recht hätten, mit einer Buchveröffentlichung Geld zu verdienen. Das Buch „Witness to Murder“ befasst sich mit Tonys Gedanken und Gedichten und stellt ein Nachlass für seine Familie dar. Es beinhaltet auch Texte und Gedichte von Dominique Green, ein Mithäftling, der am 24. Oktober 2004 zu unrecht – wie sich mittlerweile herausgestellt hat – hingerichtet worden ist.

Hintergrund

Tony Medina wird zur Last gelegt, Silvester 1995 aus einem dunklen Auto mit einem Halbautomatikgewehr in eine Menge junger Leute geschossen zu haben, wobei zwei Kinder tödlich getroffen wurden. Zeugenaussagen, die die beiden Täter als Afroamerikaner identifizierten, und zahlreiche Beweise belegen, dass Tony Medina in dieser Nacht nicht einmal in der Nähe des Tatorts war. Selbst auf der Tatwaffe waren keine Fingerabdrücke von Medina gefunden worden, wohl aber von einem Afroamerikaner, der später Hauptbelastungszeuge wurde. Medina ist jedoch schuldig, kein Geld für einen guten Anwalt gehabt zu haben, der sich der Sache ernsthaft annahm.  

Weitere Informationen zum Fall Tony Medina finden Sie unter www.tony-medina.info

Ansprechpartner für die Presse: Ilona Leverenz und Peter Bellamy,

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